Mittwoch, 8. September 2010

Ruhetag in Bukhara (Tag 22)

Die beiden usbekischen Mädchen, die mit uns auf dem Basar waren
Rolf hat zwei einheimische Mädchen organisiert, um die Stadt von "interner" Seite kennen lernen zu können. Wir sind dann, nachdem das Auto betankt und von innen ausgesaugt war, mit dem Filmteam und den Mädchen auf einen Basar gegangen, auf dem es alles Alltägliche zu kaufen gibt. Gemüse, Obst und Dinge die man eben zum täglichen Leben braucht. In der Karibik oder im südlichen Europa findet man Obst und Gemüse, das aussieht wie gemalt . Dies ist hier nicht der Fall. Die Luft ist so staubig, dass sich der Staub auch auf die Lebensmittel legt. Daher sind wir sehr vorsichtig, was wir essen und trinken. Stephan geht es auch wieder gut. Die Menschen scheinen hier auch nicht viel Wert auf die eigene Hygiene zu legen. Händewaschen wird hier fast zum Zwang.

In der Mittagssonne ist es kaum auszuhalten. Wir haben daher den Frisörbesuch von Stephan dem Spaziergang vorgezogen. Jetzt fühlt er sich wie neu geboren :-).

Der Frisörbesuch

Einige haben ihren Morgen damit verbracht, ihre Autos zu waschen. Wir werden den Porsche so lassen wie er ist: schlammig und staubig. Viele Menschen haben sich mit ihren Email-Adressen oder Namen verewigt. Auch ein paar Umrechnungskurse findet man auf unserem Auto :-) Nach wie vor sind die Menschen erstaunt, dass wir diese Reise mit dem 911er machen. Wir haben Spaß an diesem Zuspruch.

Gelernt haben wir heute, dass hier sehr viele Franzossen, Spanier und Italiener ihren Urlaub verbringen. Wer hätte das gedacht?! Wir müssen zu unserer Schande gestehen, dass wir von vielen Orten, bevor wir diese Reise gebucht haben, nichts gewusst haben. In unserem Schulsystem wird nichts oder kaum etwas über die Geschichte dieser Länder gelehrt.

Der Folkloreabend wird erst heute Abend stattfinden. Es gibt einen folkloristischen Querschnitt Usbekistans.

Wir grüßen alle unsere Lieben, die diesen Blog verfolgen und freuen uns über die überaus positive Resonanz. Es freut mich selbst natürlich ganz besonders, da es nicht immer einfach ist einen Ort zu finden, an dem man Netzzugang hat.

Lieber Toni! Ein paar Zeilen an Dich:
Ich danke Dir für Deine Worte. Sie haben mich sehr berührt. Ich habe Heimweh, weiß aber auch, dass noch eine spannende Zeit vor uns liegt. China soll der Höhepunkt der Reise sein! Ich freue mich riesig darauf und werde berichten! Ich werde immer eine Möglichkeit finden, Dich/Euch auf meine Art und Weise an unseren Erlebnissen teilhaben zu lassen. Ich grüße Dich herzlich! Marie

P.S. Bilder werden heute Abend nachgereicht!

Wir haben jetzt 21.20 h nach hiesiger Zeit. Der Folkloreabend war sehr atmosphärisch. Das Essen war sehr lecker und ich habe mir ein wunderschönes Kleid gekauft.

Der Folkloreabend
Morgen geht es um 9.00 h los nach Samarkand!