Tashkent ist die Hauptstadt von Usbekistans mit ca. 2 Mio. Einwohnern und liegt nördlich an der Grenze zu Kasachstan am westlichen Rand des Tianshan-Gebirges gelegen und wird auch die Stadt der 1.000 Springbrunnen genannt.
751 nahmen arabische Streitkräfte Tashkent ein und trafen auf die westlichen Vorposten der Chinesen. Damit stieß die arabische Expansion einstweilen an ihre Grenzen. Gleichzeitig bereitete sich in dem Gebiet der Islam aus. Im 9. Und 10. Jahrhundert fiel Tashkent an den Staat der Samaniden. Im 11. Jahrhundert wurde Tashkent zum ersten Mal als Stadt genannt.
1220 eroberte Dschingis Khan die Stadt und gliederte sie in sein Reich ein.
| Theaterplatz |
Die Altstadt liegt im Nordwesten Tashkents und ist der einzige Ort der Stadt, an dem man noch einen Hauch des orientalischen Flairs genießen kann. Der Altstadtbasar Chorsu Bazar ist einer der größten Basare der Stadt und bietet die ursprünglichsten Güter an. Nur hier ist noch die traditionelle Handwerkskunst zu kaufen. Daneben gibt es aber auch Unmengen günstiger chinesischer Importware zu erwerben. Traditionelle Gerichte genießt man am besten in der Tschigatai, einem Stadtviertel voll kleiner Restaurants, die in den Innenhöfen der Gebäude liegen.
| Ein Brautpaar im Park |
Wir haben bei der Stadtbesichtigung, die 2 Stunden gedauert hat, leider nur einen Bruchteil der Stadt sehen können. Die Stadt wirkt relativ neu, da nach der Unabhängigkeitserklärung 1991 sehr viel gebaut wurde.
| Ausblick vom Hotelzimmer (Unabhängigkeitsplatz) |
| Melonenbasar am Straßenrand |
Heute geht es früh zu Bett, da morgen die Weiterreise nach Taraz ansteht.