...ich bedanke mich bei allen Menschen, die dieses Tagebuch gelesen haben. Ich habe viel positive Resonanz darauf erhalten, die mich ermuntert hat, weiter zu schreiben. Es war nicht immer einfach einen Ort zu finden, an dem man die Möglichkeit hatte online zu gehen.
Danke Toni für deine aufbauenden, ehrlichen und emotionalen Kommentare (auch per SMS) und auch ein Danke an den Rest der Welt ( z. B. Australien, Südafrika, Österreich, Schweiz)!
Es war schön zu wissen, dass ihr uns auf diesem Wege begleitet habt!
Viele Grüße
Eure
Marie
Abenteuer auf 4 Rädern - DER WEG IST DAS ZIEL Von Bremen nach Shanghai entlang der legendären Seidenstraße - 15.000 km - 56 Tage - 14 Fahrzeuge - 7 Länder - 1 ZIEL!
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Tag 56 - Flug und Ankunft
Früh um 6.00 h raus aus den Federn, ab ins Flugzeug. Die Aufregung war groß. Flug wie immer - unspektakulär.
Angekommen (wir sind über Helsinki geflogen), wartete meine Tochter Lisa mit ihrem Freund Moritz und meiner Freundin Anke mit einem Willkommensschild und Blumen auf uns. Ich hatte schon so etwas geahnt...
Lisa und ich fielen uns weinend in die Arme. Meine Güte, wie sehr man einen Menschen vermissen kann!!!
Anbei noch ein paar Fotos, die Lisa für unsere Heimkehr gebastelt hat. Das war sehr lieb und toll gemacht.
Danke Maus!!!






Angekommen (wir sind über Helsinki geflogen), wartete meine Tochter Lisa mit ihrem Freund Moritz und meiner Freundin Anke mit einem Willkommensschild und Blumen auf uns. Ich hatte schon so etwas geahnt...
| Willkommensgruß |
Lisa und ich fielen uns weinend in die Arme. Meine Güte, wie sehr man einen Menschen vermissen kann!!!
| Ein Teil meiner Lieben |
Danke Maus!!!
Noch ein paar Gedanken:
Grenzerfahrungen!
Was sind das für Erfahrungen?
Sind das Erfahrungen, die man mit sich selbst und dem Partner macht oder mit einer Gruppe?
Ist es bei einer solchen Reise die Einzigartigkeit der Teilnehmer? Die Teamfähigkeit? Toleranz und Akzeptanz? Der Ursprungsgedanke oder das Ziel?
Wir haben die unterschiedlichsten Länder bereist, viele Kilometer sind uns lange gedanklich nachgelaufen, da es schwierig war, sie zu überwinden…
Die Menschen, die Gerüche, das Klima, die kulturellen Unterschiede, die unterschiedliche Sicht auf das Leben, die Landschaft...
Es war für uns nicht einfach: ein kleines Auto, in dem wir Stunde um Stunde zusammen waren, jeden Tag in eine Umgebung, die nicht fremder hätte sein können. Doch wir haben alles mit Bravour gemeinsam gemeistert!
Menschen, denen man noch nie vorher im Leben begegnet ist, begleiteten uns Tag für Tag. Diese Menschen erlebt man pur, z. B. wenn sie nicht ausgeschlafen sind, hungrig sind, oder mal maulig und schlecht drauf sind.
Aber auch, wenn sie genießen, schweigen, weil irgendetwas beeindruckend oder wunderschön ist, fröhlich und glücklich sind.
Wir sind stolz auf uns, ohne eine einzige Katastrophe haben wir den Weg gemeistert und nie das Ziel aus den Augen verloren, auch wenn es nicht immer einfach war.
Wir sind stolz auf uns, ohne eine einzige Katastrophe haben wir den Weg gemeistert und nie das Ziel aus den Augen verloren, auch wenn es nicht immer einfach war.
Wir sind sicherlich in den vielen Wochen alle zusammengewachsen. Mit dem einen mehr mit dem anderen weniger. Aber wir haben eine tolle, lustige und auch ernste Zeit miteinander verbracht. Unterm Strich waren wir eine homogene Truppe, die ich mir nicht anders gewünscht hätte. Die Vielfältigkeit der Personen (und auch Fahrzeuge) hatte manchmal etwas brisantes aber man konnte sicher sein, es wird schnell wieder „alles gut“ sein.
Wir haben es uns nie übel genommen, wenn mal der eine oder andere einen anderen Weg am Tage gehen wollte. Jeder hat sich mal eine Auszeit gegönnt und das war auch gut so!
Stephan und ich können auf jeden Fall sagen, dass wir sehr, sehr stolz darauf sind, diese Reise gemeinsam gemacht zu haben und wir können sagen, dass hat uns näher zusammen gebracht.
Wir sind dankbar für diese "Grenzerfahrungen" und dankbar, diese tollen Menschen (Svend, Johann, Jan, Dietmar, Dieter, Jürgen, Peter, Eric, Helmut, Roland, Kalli, Bernd, Bernhard, Lutz, Günther, Renate, Günther, Rolf, Marvin, Lukas, Curdin, Susanna, Frank, Klaus - und Brita, Moni, Marlene, Marlis, - und Nicol, Andi, Guosheng) kennengelernt zu haben!!!
Wir sind gemeinsam reicher geworden!
Tag 55 Verschiffung
Vom Frühstück gestärkt ging es zum Hafen, um die Fahrzeuge "im Stich zu lassen", d. h. für die Verschiffung alle Formalitäten vorzubereiten und auf den entsprechenden Parkplatz zu stellen. Alles ging seinen gewohnten langsamen Lauf.... Am Ende hatten wir fast alle das Gefühl, etwas sehr wertvolles zurück zu lassen und fast ein schlechtes Gewissen, den treuen Begleiter einfach dort stehen zu lassen. Aber irgendwie muss das Auto ja nach Hause und zurück fahren, dazu hatte wohl keiner große Lust ;-).
Am Abend gab es dann das Abschiedsbankett. Das Restaurant ist 1930 erbaut worden und hatte eine entsprechende Atmosphäre. Sehr schön im alten Kolonialstil. Es gab freie Getränke und die Stimmung war sehr gelöst, da der Druck von allen abgefallen war und die Freude auf zu Hause sehr groß.
Am Abend gab es dann das Abschiedsbankett. Das Restaurant ist 1930 erbaut worden und hatte eine entsprechende Atmosphäre. Sehr schön im alten Kolonialstil. Es gab freie Getränke und die Stimmung war sehr gelöst, da der Druck von allen abgefallen war und die Freude auf zu Hause sehr groß.
| Gewinner der Ming Vase :-) unser Lutz! |
Wir hatten von der Bürgermeisterin in Pingdingshan eine chinesische Vase als Erinnerung geschenkt bekommen. Da diese nicht in 23 Teile geteilt werden konnte, haben wir eine amerikanische Versteigerung gemacht, mit dem Ziel, ein Kinderheim in der Geburtstadt unseres Veranstalters Guosheng zu beglücken. Es ist auch ein beachtlicher Betrag zustande gekommen neben dem Effekt, dass die Versteigerung sehr viel Spaß gemacht hat. And the winner is: Lutz! Herzlichen Glückwunsch... (Du kommst aber nicht drumherum, Dein Versprechen einlösen zu müssen, alle auf einen Kaffee einzuladen, um zu schauen, wo das gute Stück steht!).
| Die Verleihung des Rallye Preises |
Auch der Sieger der Rallye-Prüfungen sollte nicht zu kurz kommen. Svend hat sehr nett und sehr lustig die einzelnen Teams vorgestellt und die Platzierungen bekanntgegeben. Wir sind auf Platz 4 gelandet.
Ja, wie sollte es anders sein? Den Abend haben wir dann in einer fast kompletten Runde an der Hotelbar ausklingen lassen. Wir haben vieles Revue passieren lassen und eines hat sich wie ein roter Faden durch die Gespräche gezogen:
Es war manchmal schwer, chaotisch, langweilig, dramatisch, traurig
aber auch...
lustig, toll, einmalig, sensationell, bereichernd!
Fazit ist: Keiner von uns würde genau diese Reise wieder machen, obwohl wir für unser Leben gelernt und erfahren haben, aber auf jeden Fall ein neues Abendteuer auf 4 Rädern wagen! Einige Ziele sind schon definiert...
| Der Porsche im Hafen von Shanghai |
Wir sind froh und glücklich, es getan und geschafft zu haben!
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