Samstag, 18. September 2010

Tag 29 Almati – Zharkent + Zusatz

Hallo ihr lieben Blog-Leser!
Leider kann Mama nichtmehr selbstständig ihr Internet-Tagebuch vervollständigen, daher bekomme ich ab jetzt ungefähr alle zwei bis drei Tage eine E-mail. Also werde ich bis zum Ende der Reise das Ganze hier betreiben! Der Grund ist: die Chinesen haben diese Internetseite gesperrt.
Ich vermisse Mama, Stephan (und auch Romeo, der ja in Remscheid gut aufgehoben ist) sehr und deshalb freue ich mich riesig auf ihre Heimkehr!!! So lange war ich noch nie von ihnen getrennt.
Liebe Grüße und vielen Dank an meinen Freund (+ Familie), meine Freundinnen und Dani.
Wirklich DANKE für all die Unterstützung, da einiges ohne Mama und Stephan schief läuft, aber ich bin ja schon ein großes Mädchen und versuche so gut es geht die ganzen Hürden zu meistern.
Naja, ich wünsche euch viel Spass beim Lesen weiterhin!
Lisa

Mamas Bericht von Tag 29:
Helle Aufregung heute Morgen. Peter ist nicht zur Fahrerbesprechung erschienen. Das war schon ein wenig merkwürdig, da Peter ein absoluter Frühaufsteher ist und immer einer der ersten. Nach einigen Spekulationen wo er stecken könnte, hat einer vom Team bei ihm angerufen.
Er hatte schlicht und ergreifend verschlafen. Der Abend war lang, mit viel Wodka, wir haben etwas verspätet Halbzeit gefeiert und das brachte mit sich, dass er morgens seinen Wecker ausgestellt hat und noch kurz liegen bleiben wollte. Der Schlaf hat ihn dann aber noch einmal übermannt. Sei es ihm gegönnt, unserem Peter!!!
 
Jan wartet auf den Bus :-)
                                                                                                           

Landstraße
Dann ging es nach der Information, dass wir einen Teil des Weges allein fahren können, Richtung Zharkent. Es war ein schönes Gefühl, mal ein wenig unabhängig zu sein. An den sensiblen Stellen, wo leicht die Gefahr bestand, dass man sich verfährt, haben wir uns versammelt und die weitere Route besprochen. Es war eine wunderschöne Landschaft mit einer guten Straße. Das Wetter muss ich nicht gesondert erwähnen: es war wie immer ein warmer Tag mit Sonnenschein.

Die Eindrücke der unterschiedlichen Landschaften waren großartig. Von „schwarzen“ Bergen, bis hin zur Steppe und dann wieder grün, grün, grün. Die Schafe weiden am Straßenrand und ließen alles sehr friedlich wirken.

Blick auf die Berge

In  Zharkent angekommen, sind wir zuerst in ein nettes Lokal eingekehrt, um frisch geangelte Forellen vom Grill zu essen.
Dann zum Hotel. Es ist einigermaßen ok. Nach einem Meeting, welches Guosheng angekündigt hat,  ging es zum Abendessen. Im Meeting werden wir wohl den weiteren Verlauf der Reise mit Wünschen und Anregungen der Teilnehmer und auch der Reiseleitung besprechen.

Stephan hat sich einen Halsnerv eingeklemmt und kann sich kaum bewegen. Ansonsten geht es uns heute prima. Der Tag mit seinen Eindrücken hat einiges entschädigt, was ich gestern noch sehr emotional zum Ausdruck gebracht habe. Aber auch das gehört zu dieser Reise dazu!

Wir grüßen noch einmal alle lieb, die diesen Blog lesen. Und ich kann euch versichern, das was ich schreibe, ist nur ein Bruchteil dessen, was jeder Einzelne erlebt…

Zharkent ist eine Kleinstadt. Von 1942 bis 1991 unter dem Namen Panfilov bekannt.

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