Mittwoch, 13. Oktober 2010

Tag 56 - Flug und Ankunft

Früh um 6.00 h raus aus den Federn, ab ins Flugzeug. Die Aufregung war groß. Flug wie immer - unspektakulär.
Angekommen (wir sind über Helsinki geflogen), wartete meine Tochter Lisa mit ihrem Freund Moritz und meiner Freundin Anke mit einem Willkommensschild und Blumen auf uns. Ich hatte schon so etwas geahnt...

Willkommensgruß


Lisa und ich fielen uns weinend in die Arme. Meine Güte, wie sehr man einen Menschen vermissen kann!!!
Ein Teil meiner Lieben
Anbei noch ein paar Fotos, die Lisa für unsere Heimkehr gebastelt hat. Das war sehr lieb und toll gemacht.
Danke Maus!!!


Noch ein paar Gedanken:

Grenzerfahrungen!

Was sind das für Erfahrungen?
Sind das Erfahrungen, die man mit sich selbst und dem Partner macht oder mit einer Gruppe?
Ist es bei einer solchen Reise die Einzigartigkeit der Teilnehmer? Die Teamfähigkeit? Toleranz und Akzeptanz? Der Ursprungsgedanke oder das Ziel?
Wir haben die unterschiedlichsten Länder bereist, viele Kilometer sind uns lange gedanklich nachgelaufen, da es schwierig war, sie zu überwinden…
Die Menschen, die Gerüche, das Klima, die kulturellen Unterschiede, die unterschiedliche Sicht auf das Leben, die Landschaft...
Es war für uns nicht einfach: ein kleines Auto, in dem wir Stunde um Stunde zusammen waren, jeden Tag in eine Umgebung, die nicht fremder hätte sein können. Doch wir haben alles mit Bravour gemeinsam gemeistert!
Menschen, denen man noch nie vorher im Leben begegnet ist, begleiteten uns Tag für Tag. Diese Menschen erlebt man pur, z. B. wenn sie nicht ausgeschlafen sind, hungrig sind, oder mal maulig und schlecht drauf sind.
Aber auch, wenn sie genießen, schweigen, weil irgendetwas beeindruckend oder wunderschön ist, fröhlich und glücklich sind.
Wir sind stolz auf uns, ohne eine einzige Katastrophe haben wir den Weg gemeistert und nie das Ziel aus den Augen verloren, auch wenn es nicht immer einfach war.
Wir sind sicherlich in den vielen Wochen alle zusammengewachsen. Mit dem einen mehr mit dem anderen weniger.  Aber wir haben eine tolle, lustige und auch ernste Zeit miteinander verbracht. Unterm Strich waren wir eine homogene Truppe, die ich mir nicht anders gewünscht hätte. Die Vielfältigkeit der Personen (und auch Fahrzeuge) hatte manchmal etwas brisantes aber man konnte sicher sein, es wird schnell wieder „alles gut“ sein.
Wir haben es uns nie übel genommen, wenn mal der eine oder andere einen anderen Weg am Tage gehen wollte. Jeder hat sich mal eine Auszeit gegönnt und das war auch gut so!

Stephan und ich können auf jeden Fall sagen, dass wir sehr, sehr stolz darauf sind, diese Reise gemeinsam gemacht zu haben und wir können sagen, dass hat uns näher zusammen gebracht.
Wir sind dankbar für diese "Grenzerfahrungen" und dankbar, diese tollen Menschen (Svend, Johann, Jan, Dietmar, Dieter, Jürgen, Peter, Eric, Helmut, Roland, Kalli, Bernd, Bernhard, Lutz, Günther, Renate, Günther, Rolf, Marvin, Lukas, Curdin, Susanna, Frank, Klaus - und Brita, Moni, Marlene, Marlis, - und Nicol, Andi, Guosheng) kennengelernt zu haben!!!
Wir sind gemeinsam reicher geworden!

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