Samstag, 11. September 2010

Tag 25 Samarkand - Tashkent

Infos über Tashkent:

Tashkent ist die Hauptstadt von Usbekistans mit ca. 2 Mio. Einwohnern und liegt nördlich an der Grenze zu Kasachstan am westlichen Rand des Tianshan-Gebirges gelegen und wird auch die Stadt der 1.000 Springbrunnen genannt.

751 nahmen arabische Streitkräfte Tashkent ein und trafen auf die westlichen Vorposten der Chinesen. Damit stieß die arabische Expansion einstweilen an ihre Grenzen. Gleichzeitig bereitete sich in dem Gebiet der Islam aus. Im 9. Und 10. Jahrhundert fiel Tashkent an den Staat der Samaniden. Im 11. Jahrhundert wurde Tashkent zum ersten Mal als Stadt genannt.

1220 eroberte Dschingis Khan die Stadt und gliederte sie in sein Reich ein.
Theaterplatz

Die Altstadt liegt im Nordwesten Tashkents und ist der einzige Ort der Stadt, an dem man noch einen Hauch des orientalischen Flairs genießen kann. Der Altstadtbasar Chorsu Bazar ist einer der größten Basare der Stadt und bietet die ursprünglichsten Güter an. Nur hier ist noch die traditionelle Handwerkskunst zu kaufen. Daneben gibt es aber auch Unmengen günstiger chinesischer Importware zu erwerben. Traditionelle Gerichte genießt man am besten in der Tschigatai, einem Stadtviertel voll kleiner Restaurants, die in den Innenhöfen der Gebäude liegen.

Ein Brautpaar im Park
Nach Ramadan ist hier immer eine Welle von Hochzeiten zu beobachten. So sind auch wir in den Genuß gekommen und haben einige Brautpaare in den Parks sehen können. Die meisten Hochzeiten finden hier im September und Oktober statt.

Wir haben bei der Stadtbesichtigung, die 2 Stunden gedauert hat, leider nur einen Bruchteil der Stadt sehen können. Die Stadt wirkt relativ neu, da nach der Unabhängigkeitserklärung 1991 sehr viel gebaut wurde.

Ausblick vom Hotelzimmer (Unabhängigkeitsplatz)
Es ist jetzt 18.33 h Ortszeit und um 19.00 h ist unser Abendessen im 16. Stock. Das Hotel ist recht groß und die Zimmer sind in Ordnung.

Melonenbasar am Straßenrand
Die Reise von Samarkand nach Tashkent war unspektakulär. Die Straßenverhältnisse waren "geht so". Wir sind auf der Fahrt 3 x von der Polizei angehalten worden. Nur weil man neugierig unser Auto bestaunen wollte. Wir haben auf de Strecke unser Team verloren und sind dann bis Tashkent allein weitergefahren. Ein Taxifahrer hat uns dann bis zum Hotel begleitet.

Heute geht es früh zu Bett, da morgen die Weiterreise nach Taraz ansteht.

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