Montag, 23. August 2010

Tag 6 - Gut in Kiew angekommen!


Toller Weg ;-)


 Nach einer Fahrt von 542 km - vorgegebene Zeit 7 Stunden + 11 Minuten - sind wir tatsächlich nach 9 Stunden und 45 Minuten gut im Hotel angekommen.

Auf dem Weg ist nicht wirklich viel passiert. Zu berichten ist nur, dass wir einige Schlaglöcher umfahren mussten, da die Strassenverhältnisse teilweise sehr gut sind und teilweise katastrophal. Die Bundesstraßen sind hier stark im Ausbau. Die Straßen werden von den vielen LKW ziemlich beansprucht. Die E40/M06 ist die Hauptverkehrsader zwischen Lemberg und Kiew.

Auf dieser Strecke wimmelt es allerdings von Verkehrspolizei, die die Unwisssenheit der Touristen sehr starkt ausnutzt. Leider hat es auch mich getroffen. Nach einer kurzen Rast auf einer Tankstelle bin ich wieder auf die Bundesstraße gefahren und diese Auffahrt befindet sich in einem Bausstellenbereich für den die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h gilt. Ein paar Meter hinter der Auffahrt haben mich zwei Polizisten herausgewunken und wollten Fahrzeugpapiere und Führerschein sehen. Leider verstehe ich kein ukrainisch und die Polizisten kein englisch. Der Polizist bat mich dann auszusteigen und mitzukommen. Nachdem ich mir mein Foto :-( ansehen durfte und eine Geschwindigkeit von 67 km/h gemessen wurde, wollte der Polizist 1000 UAH haben, dass entspricht etwas mehr als 100,00 €. Als ich ihm mitgeteilt habe, dass ich nicht mehr soviel UAH besitze, wollte er 200,00!!! € haben. Auch hier sagte ich, dass ich diese nicht bei mir habe ;-) - dann ließ er sich auf € 100,00 € herab und ich gab ihm dann letztendlich € 50,00, mit denen er sehr zufrieden schien. Warum, das habe ich dann später erfahren, als wir auf der nächsten Raststätte erfuhren, dass 3 von unserer Truppe geblitzt wurden. Rolf hat 50 UAH (ca. 5,00 €!!!) bezahlt und ein anderer Teilnehmer € 80,00 für nicht wesentlich andere Geschwindigkeiten als die, die ich gefahren bin.

Absolute Willkür - Auf die Möglichkeit der "Verhandlung" hätte meines Erachtens die Reiseleitung hinweisen müssen. Das ein Bußgeld in dieser Form verhandelbar ist, hätten wir alle gerne gewußt. Nun ja, anschließend haben wir uns alle brav an die Beschränkungen gehalten. Und in unserem Roadbook steht:

Die Zöllner sind immer nett und die Polizisten haben immer Recht!

Die Reise war trotz ihrer Länge für uns kurzweilig, da wir ein Hörbuch gehört haben und dabei die Landschaft genießen konnten. 
Flohmarkt



Blick auf Kiew
Am Tag 7 steht die Stadtbesichtigung von Kiew an. Dazu morgen dann mehr...

P.S. Alle Hotels waren entgegen unserer Erwartung absolut in Ordnung. Auch über das Essen kann man nicht meckern... Und das Leben ist aus unser Sicht extrem günstig. Ein 3-Gänge Menü für 4 Personen kostet  inklusive der Softdrinks umgerechnet € 40,00  !

Kreml in Kiew


 Außerdem noch interessant: Die offizielle Seite dieser Rallye wird von Rolf A. O. Schneider, der die Gruppe mit seinem Kamerateam begleitet und einen Film von dieser Tour macht, fast täglich aktualisiert. Alles findet ihr unter: http://www.self-drive-tours.com/
Viel Spaß beim Lesen!!!

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    als Ukraine-Vielfahrer kann ich nur den Rat geben - 30 UAH (ca. 3,- Euro) ist der Tarif incl. dem Hinweis auf die naechsten Radarkontrollen. Die Radarpistolen funktionieren meistens sowieso n icht und haben immer die gleiche Geschwindikeit drauf. Aufpassen muss man nur in Olekxandria, da ist die Polizei ziemlich pingelig.
    Aber dafuer ist es jetzt wohl zu spaet - aber vielleicht fuers naechste Mal.
    Liebe Gruesse
    Hans Knappe / Bremen

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