Donnerstag, 26. August 2010

Tag 8 + 9 Route Kiew - Dnepropetrowsk und Lugansk

2Sonnenblumenfeld

Die Fahrt geht immer am Dnepr entlang, der sich an manchen Stellen zu großen Seen ausbreitet. Am Rande der Straße fährt man durch lange Pappel-Allen oder entlang an riesigen, kilometerlangen Sonnenblumenfeldern. Außerdem findet man am Straßenrand Bauern, die ihre Waren anbieten. Wie z. B. Honig, frisches Gemüse oder Kartoffeln. Die Melonen, die man für umgerechnet € 1,00 kaufen kann, schmecken köstlich! Die Kuhchens (kleiner Insider ;-)) werden mit langen Seilen über die Straße geführt.
Dnepropetrowsk ist eine moderne, lebhafte Industriestadt. Einst war Sie eine Festung der Kosaken, die auch von der Verbindung zum schwarzen Meer profitiert hat. Die großen und weitläufigen Parkanlagen, die vorwiegend von Industrie und Handel geprägt sind, verleihen dieser Stadt ein Hauch von Landleben. Die Standards hier sind in keinster Weise mit denen zu verlgeichen, die wir gewohnt sind. Die Sauberkeit und Höflichkeit lässt in öfentlichen Gebäuden sehr zu wünschen übrig. Die Passanten auf der Straße allerdings freuen sich sehr, wenn Sie uns sehen.
Ausblick Hotel Dnepropetrowsk
Leider haben wir auch wieder eine Begegnung mit der Polizei gehabt. Wie sich aber später dann herausstellen sollte, waren diese nur an unserem Porsche interessiert. Nach kurzen Small Talk und viel Gelächter, da wir uns mit keinem Wort verständigen konnten außer "Guten Tag", haben wir den Beamten unsere berühmten Zigarren als Souvenir geschenkt. Sie waren hoch erfreut über dieses Geschenk und wir brauchten kein "Bußgeld" zu zahlen :-)


Beim Tanken stellt man auch immer wieder fest, dass man vorsichtig sein muss. Gerne wird der Sprit hier mit Wasser vermengt.

Die nächste Etappe war dann Lugansk. 376 km - 5 Stunden und 31 Minuten - tatsächlich waren wir aber über 10 Stunden auf der Straße. Die Straßenverhältnisse waren eine Katastrophe für unser Auto. 2 x sind wir aufgesetzt. Es ist aber Gott sei Dank nichts passiert. Für mich waren das gefühlte 1.000 km die ich heute gefahren bin. Die Strecke war sehr anspruchsvoll und äußerst anstrengend. Außerdem meldet sich leider mein "altes Leiden". Mein Bandscheibenvorfall lässt grüßen :-(
Wir haben allerdings einen sehr schönen Zwischenstop an einem See eingelegt und Rais (Reiseleitung) hat Melonen besorgt und diese haben wir bei schönstem Wetter genossen.

Zu Lugansk gibt es noch zu schreiben, dass diese Stadt in der Südost-Ukraine ist und erst im 18.Jahrhundert gegründet wurde. Sie hat 463.000 Einwohner.

Endlich im Hotel angekommen, waren Stephan und ich sehr überrascht, welche "gute" Ausstattung unser Hotel hat. Das Hotel in Dnepropetrowks war eine große Enttäuschung. Hier haben wir in unseren Schlafsäcken übernachtet und uns die morgentliche Dusche gespart.

Wir werden jetzt alle noch unsere Fahrzeuge auf einen bewachten Parkplatz stellen und uns irgendwo auf ein Getränk zusammensetzen.

Frühstücksmarken vom Hotel
Morgen früh geht es dann weiter nach Kamensk-Shachtinskiy, unsere erste Station in Russland. Wir gehen davon aus, dass wir an der Grenze einige Stunden verbringen müssen. Hier geht das Leben etwas langsamer als bei uns...

Es sind aber nur 102 Km zu fahren.

See-Pause



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