| Marie und Porsche in der Wüste |
Um 9.30 h ging es weiter Richtung Oporniy. Oporniy ist ein etwas größeres Dorf in der kasachischen Streppe. Im Roadbook steht: das Dorf hat keine Sehenswürdigkeiten, aber es hat eine Tankstelle. Und das trifft den Nagel auf den Kopf. Steppe, Steppe, Steppe so weit das Auge reicht. Dann dieses Dorf mit freilaufenden Kamelen, die in den Straßen herum laufen, wie sonst nur Hunde. Das sieht schon ein wenig merkwürdig aus. Die Straßenverhältnisse sind sehr gut, so dass wir bestens bis Oporniy durchkamen. Wobei ich die erste, echte Berührung mit Wüstensand hatte! An einer Stelle war die Straße aufgrund einer Baustelle gesperrt. Ich musste von der asphaltierten Straße abfahren. Es ging steil nach unten in den Wüstensand. Da wir im Konvoi fuhren, war die Staubaufwirbelung entsprechend. Stephan ist ausgestiegen, um dieses tolle Foto zu schießen. Kurze Info an die, die sich Sorgen um das Fahrzeug machen :-): es ist alles gut gegangen und mir hat es Spaß gemacht!
| Unser Picknick |
Peter ist dann mit Alexander, einem einheimischen Reiseführer, etwas einkaufen gefahren, so dass wir am See picknicken konnten. Rais steuerte, wie immer, eine Wassermelone dazu bei. Es war eine wunderschöne Oase und wir haben uns immer wieder bewusst gemacht, wo wir sind! Es wird wohl wieder viele hundert Kilometer keine solche Wasserstelle mehr zu finden sein. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, dort zu bleiben. Nachdem sich Peter wieder einmal lieb um alles gekümmert hatte, konnten wir uns an einem gedeckten Tisch mit Brot, Käse, Salami und gekochten Eiern setzen. Selbst die Getränke waren gekühlt!!!
Es war wie eine kleine Familie...
Vor unserer Vesper hatten wir Leonidis kennengelernt.
| Leonidis und kasachische Lieder |
Irgendwann in der Nacht haben wir uns dann auf unsere Isomatten gelegt und in die Schlafsäcke gekuschelt. Wir haben uns gegen den Aufbau unseres Zeltes entschieden, da ständig ein leichter Wind wehte und es immer noch ca. 20 Grad warm war. Über den Tag wird es zur Zeit bis zu 42 Grad und nachts kühlt es dann manchmal bis auf 8 Grad ab. So eingekuschelt haben Stephan und ich noch lange in den Sternenhimmel geschaut. Ein Meer von Sternen. Gigantisch! Da kein anderes Licht den Nachthimmel störte, konnten wir so viele Sterne sehen, wie kaum vorher in unserem Leben. Mit einem Gefühl von tiefer Zufriedenheit sind wir dann eingeschlafen.
Wir wünschen auch Euch eine gute Nacht!!!
| Typischer Friedhof |
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