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| Staubige Strassen in Usbekistan |
Was würden wir jetzt für eine Dusche geben! Es ist heiß und extrem staubig. Kein Innen- und Außenteil des Fahrzeugs ist noch nicht verstaubt. Wir stehen gerade an der usbekischen Grenze. Es ist für alle eine ziemliche Herausforderung. Sowohl körperlich, als auch mental. Jetzt schauen wir, wie lange die Grenzabfertigung dauert, um dann unser Nachtlager aufstellen zu können. Es ist unglaublich, wie es hier aussieht. Das kann man nicht erzählen, das muss man gesehen haben. Meterhohe Schuttberge. Keine gepflasterten oder geteerten Straßen. Dreck und Staub soweit das Auge reicht. Wir stehen vor irgendeinem Zaun und müssen warten. Es ist uns nicht klar, wie die Formalitäten funktionieren sollen. Die Sraßen werden immer schlechter und wir dachten schon, es kann nicht schlimmer werden...
Die Realität sind leider anders aus! Wir werden hier wohl einige Zeit verbringen müssen.
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| Usbekische Grenze |
Da keine digitalen Karten mit detaillierten Routeninformationen vorliegen, konnte keiner voraussehen, was uns in Usbekistan erwartet. Wir werden wohl unser Zelt in der Steppe aufbauen müssen. So weit man sehen kann, kein Baum, kein Strauch in Sicht. Der einzige Trost ist, dass es nachts etwas abkühlt und es erträglicher wird. Ich werde gleich die Reiseleitung fragen, was die vielen Kamele davon halten, wenn wir in ihrem Revier zelten. In Oporniy haben wir vorab noch ein paar Lebensmittel besorgt, um heute Abend gemeinsam vor den Zelten mit Sicht auf unsere Fahrzeuge etwas essen können. Zusätzlicher Trost ist, dass wir uns untereinander so gut verstehen, dass es trotz der Umstände ein schöner Abend wird. Da bin ich mir sicher! Wir wußten alle, dass diese Reise keine Kaffeefahrt wird. Wenn es stimmt, dann soll Tazgen eine kleine Oase an der kasachisch-usbekischen Grenze sein. Wenn dem so ist, kann für heute Abend nichts schief gehen.
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| In der Teestube |
Kleine Anekdote: Stephan hat bei der Grenzabfertigung das erste Mal gesehen, wie ein Zollbeamter geschmiert wurde. Ein LKW-Fahrer hat seine Papiere auf das Knie des Beamten gelegt. Dieser hat schnell das Geld (wieviel es war kann er nicht sagen) heraus rutschen lassen und ihn bevorzugt behandelt. Alle anderen mussten warten.
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| Unser Nachtlager |
Es ist 19.00 h unserer Zeit. Wir stehen immer noch im Grenzbereich. Nun aber vor der usbekischen Grenze. Dafür, dass Larissa (einheimische Reiseleitung) uns versprochen hat, dass es schnell geht, stehen wir nun doch seit 2,5 Stunden hier. Die Hitze macht uns allen sehr zu schaffen...
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